Sonntag, 25. September 2022
Life is too short to worry about stupid things. Have fun. Fall in love. Regret nothing.
Samstag, 20. August 2022
Donnerstag, 11. August 2022
..sometimes it feels like a superpower.
Afterlife, Tony: If I become an arsehole, and I do and say what the fuck I want for as long as I want, and then when it all gets too much, I can always kill myself. It's like a superpower.
Matt: That's the worst superhero I've ever heard of.
...irgendwie krank, nicht? Genau so denke ich im Moment. Und es macht es irgendwie leichter. Es hilft, den nächsten Tag zu überstehen. Irgendwie.
Freitag, 29. Juli 2022
I'm sorry. Sorry for wasting my life.
Ich frage mich immer wieder, wieso ich noch auf dieser Welt bin? Wer wohl bestimmt, wie lange wir Menschen leben?
So viele Menschen wünschen sich nichts mehr, als weiterzuleben. Wie gerne würde ich ihnen mein Leben schenken. Wie gerne würde ich noch einmal in meinem Leben etwas tun, dass für mich Sinn macht. Dass jemanden glücklich machen würde.
Die Tränen laufen gerade über meine Wangen. Dieser ständige Wechsel von vollkommener Gefühlslosigkeit zu extremer Traurigkeit ist so anstrengend. Ich glaube, dass macht mich so müde.
Gleichzeitig schäme ich mich so. Dass ich so unehrlich bin. Dass ich überhaupt diesen Wunsch habe, nicht mehr da zu sein. Obwohl ich weiss, dass ich ein tolles Umfeld habe. Irgenwie macht es das fast noch schlimmer. Weil ich weiss, was ich ihnen antue. Es nicht will, aber nicht mehr kann. So lange versucht habe, mich zusammenreisse, mich jeden Morgen wieder an dieses kleine Fünklein Hoffnung klammere, dass es heute besser wird. Keinen Unterschied bemerke. Mich nicht noch mehr anstrengen kann, weil mir "Lachen", "ok-sein" schon viel zu viel Energie aussaugt.
Und dann ist da diese Leere. Ich weiss, dass ich mich über gewisse Dinge freuen müsste. Aber da ist nichts. Es ist so egal. Alle Emotionen fühlen sich dann so taub an.
Ich bin so dankbar, für alles, was ich erleben durfte. Es war schön. Glaubt mir, es gab auch tolle Momente. Manchmal neige ich nur dazu, dass zu vergessen, wenn die Depression wieder zu viel Platz einnimmt. Und ich bin so unendlich dankbar für alle Menschen, die einen Teil meines Lebens ausgemacht haben. Ohne euch wäre ich schon lange nicht mehr hier. Diese kleinen Wörter, Gesten, das "da-sein" sind so unendlich wertvoll für mich! Danke!
Keine Ahnung, wie es weitergeht. Ich drehe mich schon so lange im Kreis. Kann nicht mehr klar denken. Will es vielleicht auch nicht. Es tut mir Leid, dass ich irgendwie aufgegeben habe, dass es besser wird. So viele andere hätten mein Leben verdient. Vielleicht kann ich das irgendwann wieder gut machen. Hoffentlich.
Samstag, 9. Juli 2022
..von schönen Dingen überfordert.
Freitag, 24. Juni 2022
Montag, 18. April 2022
Flashback. 2014 und heute.
"Ich stehe mit beiden Beinen fest auf dem Brett. Fühle die Leichtigkeit, den Stolz, es geschafft zu haben. Doch dann überrollt mich die Welle. Ich knalle auf das Wasser, das plötzlich hart wie Beton ist. Es bleibt gerade noch Zeit, kurz Luft zu holen, bevor die Welle über mir zusammenbricht. Tosend. Mächtig.
Ich verliere die Orientierung. Weiss nicht, was oben ist. Weiss nicht, was richtig ist. Irgendetwas scheint mich nach unten zu ziehen. Wo ist dieser Glücksmoment geblieben? Diese Leichtigkeit? Der Stolz? Jetzt ist da nur noch diese Dunkelheit. Die Kälte des Wassers. Die Hoffnungslosigkeit. Das Gefühl, es nie mehr nach oben zu schaffen. Für einen kurzen Moment kämpfe ich. Doch irgendwann kann ich nicht mehr. Ich bin zu müde. Kraftlos. Es bringt ja eh nichts mehr..."Sonntag, 3. April 2022
Déja-vu.
Nochmal. Wie im Januar. Nur, dass ich dieses mal diejenige bin, die es beendet hat.
Das fühlt sich nicht besser an. Schuldgefühle. Tränen. Angst. Sinnsuche. Selbstvorwürfe. Und viel zu viel Verständnis von ihm. Danke!
Alles ist so anstrengend. Müde. So müde.
Dienstag, 22. Februar 2022
A reminder that life is beautiful.
Ich vergesse. Vergesse, wie es sich anfühlt, glücklich und zufrieden zu sein. Vergesse, was Leben heisst. Manchmal fühle ich gar nichts. Manchmal weine ich nur noch. Manchmal muss ich mich verletzen, um irgendwas zu spüren.
Wie schaffen das all' die Menschen um mich herum. Zu leben? Was hält sie hier? Ich kann das nicht mehr...weiss nicht wo anfangen. Wie anfangen. Ständig drehe ich mich im Kreis...
Da ist keine Energie mehr. Ich will nur schlafen. Nicht mehr aufwachen. Überfahren werden. An einem Herzinfarkt sterben. Ertrinken. Verbrennen. Weg sein.
Es gab schöne Momente. Immer wieder. Und ich denke mit einem Lächeln daran zurück. Aber die schwierigen Phasen sind so schwer. So anstrengend. Ich weiss nicht, ob es besser ist, wenn man tot ist. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber spielt das letztendlich eine Rolle? Ich entscheide.
Dienstag, 4. Januar 2022
Goodbye.
Samstag, 1. Januar 2022
Liebe.
Dienstag, 14. Dezember 2021
30.
Ich wollte nie älter als 30 werden. Ständig habe ich mich damit motiviert, noch nicht aufzugeben. Noch ein Jahr. Weiter. Du schaffst das. Ich habe mir gesagt, ich will es 29 Jahre ausprobiert haben. Wenn das Leben bis dahin immer noch so anstrengend und kräfterauben ist, dann habe ich es immerhin versucht. Seit ich denken kann, ist dieser Gedanke in meinem Kopf.
Ich bin seit 6 Monaten 29 Jahre alt. 3 Monate davon waren schrecklich. 3 Monate davon waren zum ersten Mal in meinem Leben wirklich lebenswert. Haben mit Spass gemacht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, in diesen 3 Monaten eine andere Person geworden zu sein. Jemand, der sich vorstellen kann, auch älter als 30 zu werden. Es war so schön. So leicht. Irgendwie so, wie ich immer denke, dass es allen um mich herum geht. Nicht ohne Probleme, aber so, dass die Probleme zu bewältigen waren. Schöne 3 Monate. Da war diese Illusion in mir, dass ich jetzt ja weiss, wie es funktioniert. Dass es ja ab jetzt immer so weitergehen wird. Das Leben ist schön. Bleib da. Mach weiter.
Genau.
Diese Woche ist dann alles gekippt. Ohne wirklichen Grund. Zack. Da war sie wieder. Diese grosse, schwere, düster Wolke, die mich irgendwie einfach zerstört. Der ich nicht ausweichen kann. Egal, auf welche Wege ich es versuche. Alles, was während der vorherigen 3 Monate funktioniert hat, klappt nicht mehr. Alles ist wieder so anstrengend. Und ich weiss nicht mehr...nicht mehr weiter. ...nicht mehr, was das soll. Was ich soll. Was ich eigentlich auf dieser Welt mache. Wieso es so anstrengend sein muss. Ich weiss nicht. Kann nicht. Will nicht mehr. Habe alles so satt. Und irgendwie bin ich dankbar für die 3 schönen Monate. Denn es zeigt mir, dass das Leben auch schön sein könnte. Wer weiss, vielleicht finde ich irgendwann heraus, wie es funktioniert. Vielleicht in diesem Leben. Vielleicht vor 30. Oder auch nicht.
Vielleicht im nächsten. Irgendwann.
Samstag, 20. November 2021
Sonntag, 25. Juli 2021
You will be found.
"Have you ever felt like nobody was there?
Have you ever felt forgotten in the middle of nowhere?
Freitag, 2. Juli 2021
Little by little.
Sonntag, 13. Juni 2021
Montag, 7. Juni 2021
Einsamkeit
Einsamkeit = negatives Gefühl, emotionales Defizit, das Sozialleben wird als nicht ausreichend empfunden
Alleinsein= bewusst gewählter Zustand
Ich bin jemand, der es die letzten Jahre geliebt hat, alleine zu sein. Jemand, der extrem viel Zeit für sich selbst benötigt hat. Alleinsein hat mir Kraft gegeben. Zu viele soziale Kontakte waren einfach nur Stress.
Im Moment ist Alleinsein der Horror für mich. Ich halte mich selbst kaum aus, die Gedanken beginnen sofort zu kreisen, werden negativer. Oft schaffe ich es nicht, aus dem Loch hinauszukommen, wenn ich im Moment alleine bin. Verletzte mich selbst, um die Situation irgendwie zu überstehen oder wahrzunehmen. Überesse mich, um mich selbst zu fühlen. Bin hilflos mit mir selbst. Alleinsein ist zu Einsamkeit geworden. Oder ich habe einfach verlernt, wie es geht, mit mir selbst zu sein.
Ich halte es kaum aus. Wünsche mir nichts mehr, als jemand, der mich in den Arm nimmt. Fest drückt. Mich schüttelt. Mir zuhört. Wirklich zuhört. Gleichzeitig bin ich völlig überfordert, wenn diese Situation mal eintritt. Weiss dann nicht, wie ich damit umgehen soll.
Ich nehme mir kleine Dinge viel zu sehr zu Herzen. In den letzten Monaten hatte ich oft das Gefühl, dass sich gar niemand für mich interessiert. Dass es niemandem auffallen würde, wenn ich nicht mehr da wäre.
Aber so darf ich nicht denken. Denn schlussendlich sollte der Grund für mein Leben nicht von meinen Mitmenschen abhängen. Denn mir ist völlig klar, dass ich viele Dinge ein wenig verzerrt wahrnehme. Oder zu fest auf die Goldwaage lege. Ich bin halt so. Es ist mir wichtig, dass ich für andere da bin...und manchmal ist es schwer, dass ich diese Erwartung nicht auch an andere habe. Weil viele Menschen nicht so sensible sind und meine Gefühle vermutlich gar nicht wahrnehmen können.
Im Moment ist mir alles zu viel. Ich weiss nicht, was ich tun muss, damit es aufhört. Verstehe mich selbst nicht mehr. Dabei war mir das in den letzten Jahren so wichtig. Auf mich zu hören. So sehr ich es gerade versuche, da ist einfach diese Leere. Und Trauer. Ohne wirklichen Grund.
Müdigkeit. Ständig. Alles ist so anstrengend. Ganz oft kommt dieser Gedanke, dass ich doch besser aufhören würde. Aufhören, weiterzumachen. Am Morgen einfach nicht mehr Aufstehen. Weg sein. Tot.
Sogar dafür bin ich zu müde. Müde. Müde. Es braucht so viel Energie. Alles. Ich will mich nochmals bei einem Therapeuten melden. Aber im Moment schaffe ich das nicht. Müde auf der einen Seite. Auf der anderen bin ich extrem unruhig. Kann nicht abschalten. Bringe aber trotzdem nichts auf die Reihe. Stress. Ständig.
Ich habe es so satt. Alles.
Samstag, 5. Juni 2021
Donnerstag, 27. Mai 2021
Freitag, 21. Mai 2021
"Do you know how many times I thought about ending it?"
"Man kann sich die individuelle Belastbarkeit einer Person als Fass vorstellen. Dieses Fass füllt sich, wenn man einen anstrengenden Tag, eine anstrengende Woche, oder einfach generell eine schwierige Zeit durchmacht.
So wie jeder Mensch einzigartig ist in seinem Aussehen, seiner Lebensgeschichte und seiner Persönlichkeit, so ist auch jedes Fass individuell in seinem Fassungsvermögen."
Mein Fass ist überlaufen. Schon mehrmals. Ehrlich gesagt überläuft es im Moment mehrmals täglich. Ich kann nicht mehr. Versuche gerade herauszufinden, was ich aus meinem Fass reduzieren kann, damit es leichter wird. Bin überrascht, dass es viele Dinge gibt, an denen ich etwas ändern könnte. Gleichzeitig schaffe ich es im Moment nicht mal, mich für die einfachsten Dinge aufzuraffen.
Essen, Selbsthass, Nie genug, Selbstverletzung, Stimmungsschwankungen, Arbeit, Einsamkeit, Sport, Familie, Unsicherheit, Müdigkeit, Gedankenkarussel....
Obwohl ich gerade heulend da sitze, bin ich stolz auf mich. Ich habe heute jemandem von meiner Essstörung erzählt. Irgendwie habe ich mich gut gefühlt danach. Ein bisschen leichter. Auch wenn ich nicht alles erzählt habe. Nicht gesagt habe, dass ich im Moment wieder mittendrin stecke. Ich kann das nicht erzählen im Moment. Vielleicht kann ich an meinem letzten Arbeitstag ehrlich sein. Ich will nicht, dass sich jetzt jemand Sorgen um mich macht und Rücksicht nimmt bei der Arbeit. Das macht es nur noch schlimmer.
Keep going!