Montag, 22. April 2019

Neuanfang.

Es fühlt sich so komisch an. Jetzt ist alles vorbei. Die drei tollen Jahre, die wir miteinander hatten. Die schönen und die traurigen Momente, die ich mit ihnen teilen konnte. Die spannenden Gespräche. Das Vertrauen und das Verständnis. Ich bin traurig. Trotzdem, eigentlich ist es schön, glücklich auf die Zeit zurückzublicken.

Und irgendwie geht es schon weiter. Auch wenn ich es im Moment noch nicht so sehe. Manchmal muss man einfach mit dem Kopf durch die Wand. Und trotz meiner Ruhe wünsche ich mir dann ein wenig Gelassenheit.

"Es gibt Berge, die man überqueren muss, da sonst der Weg nicht weitergeht."

Samstag, 13. April 2019

Glücklich.



Berührendes Lied. Toller Sänger. Wahre Worte.


Mir geht es gut. Seit Langem kann ich das mal wieder sagen. Ich bin glücklich im Moment. Freue mich am Morgen auf die Arbeit. Schaffe es irgendwie, mich von schlechten Dingen nicht zu stark herunter zu ziehen zu lassen. Deshalb habe ich wohl auch schon länger nicht mehr geschrieben. Weil es gerade schön ist, das Leben. Und ich die Zeit gerade so schätze und geniesse. Mit der Hoffnung, dass es immer so weitergehen wird.

Danke fürs Mitlesen.


Donnerstag, 27. Dezember 2018

"Am Ende interessiert es niemanden, wie viel Geld du verdient hast, welches Haus du besitzt oder welches Auto du fährst. Am Ende des Lebens zählen nur die Momente, in denen du glücklich warst."


Montag, 24. Dezember 2018

"What do I have to change inside to survive...?"

"I need it to stop. I need everything to stop."

Ich verstehe nicht, was passiert. Weshalb ich so reagiere. Wieso ich gleichzeitig glücklich und extrem traurig bin. Weshalb ich von einem Moment auf den anderen in Tränen ausbreche. Es macht mir Angst. Diese Gefühle sind so unberechenbar. Einen Moment kann ich sehr rational denken und im nächsten Moment will ich einfach nur alles zerstören. Mir weh tun. Mich kaputt machen. Spüren, dass ich noch lebe. Ich will, dass andere Menschen mich bemerken. Meinen Schmerz wahrnehmen. Und gleichzeitig streite ich alles ab oder lüge, wenn mich jemand auf Verletzungen anspricht. Ich verstehe mich nicht. Schon lange.

Samstag, 1. Dezember 2018

Tunnel

Ich bin so müde. So traurig. Nicht mehr ich. Schon lange. Viel zu lange.

Und es braucht so viel Energie.

Es fühlt sich an, wie ein dunkler Tunnel. Ein Tunnel ohne Ende. Ohne Licht. Und obwohl ich versuche, zu schreien, hört mich niemand. Obwohl ich versuche, schneller zu gehen und zu rennen, kommt das Ende des Tunnels nicht näher.
Und im Moment weiss ich auch nicht mehr, ob ich überhaupt zu diesem Ende des Tunnels kommen will. Ich bin so müde. Es scheint so naheliegend, einfach stehen zu bleiben. Mich hier hinzulegen. Zu schlafen. Und nicht mehr aufzustehen. So verlockend.
Das Einzige, was mich davon abhält ist der Gedanke an diejenigen, die vielleicht am Ende des Tunnels auf mich warten. Mich in die Arme nehmen und mir sagen, dass es irgendwie wieder gut wird.

Jeder Schritt wird schwerer und schwerer. Ich bin so müde. Schaue zurück und frage mich, weshalb ich in diesen Tunnel gelaufen bin?

Mittwoch, 21. November 2018

Fragwürdig.

Arbeitskollegin: "Manchmal hätte ich gerne Bulimie. Dann könnte ich einfach kotzen, wenn ich zu viel gegessen habe."

Ich in Gedanken, die beinahe meinen Kopf zum explodieren bringen:"Willst du mich verarschen? Weisst du, was Bulimie ist? Weisst du, wie beschissen man sich dann fühlt? Überleg doch zuerst, was du sagst, du weisst nie, was dein Gegenüber schon erlebt hat...."

Ich laut:"Ich glaube nicht, dass du das willst..."

DANKE!

Manchmal muss man sich wieder bewusst werden, was für tolle Menschen man um sich herum hat. Ich bin so dankbar für die Unterstützung im Moment. Es bedeutet mir immens viel.

Danke! Danke! Danke! Ich hoffe, ich kann euch irgendwann auch so viel zurückgeben.


Donnerstag, 18. Oktober 2018

Es fühlt sich an wie tausende von Messerstichen mitten ins Herz.

Ich hatte es verdrängt. Während dem letzten Jahr habe ich nie einen Gedanken daran verschwendet. Dieses dunkle Gefühl war in meinem Gedächtnis nicht mehr vorhanden. Und ich habe nicht damit gerechnet, dass es wieder zurückkommen würde. Ich habe vergessen, wie schlimm es war.

Und zack. Da ist es wieder. Nein, nicht dasselbe Gefühl, sonder noch viel stärker. So, als bohren sich tausende von Messern mitten in dein Herz hinein. So, als hättest du über alles die Kontrolle verloren. Als wäre dein Körper nur noch eine leere Hülle. Als würdest du gar nicht mehr existieren.
Es tut so verdammt weh und du kannst nichts dagegen machen. Wenn mein Arm gebrochen ist, weiss ich wennschon, weshalb es schmerzt. Hier nicht.

Ich will nicht mehr. Jeden Abend komme ich heulend nach Hause, nur um am Morgen aufzustehen und Angst vor dem Tag zu haben. Und ich habe keine Ahnung, was ich dagegen tun kann. Ich kann die Stelle nicht kündigen. Weil sie befristet ist. Ein verdammtes Jahr. Ich halt das nicht mal eine zweite Woche aus. So oft wie diese Woche habe ich schon lange nicht mehr geweint. Mich selbst verletzt. Mir gewünscht, ich würde einfach nicht mehr leben.

Life sucks!

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Das Gefühl der Macht, wenn man sonst überall die Kontrolle verliert.

"Ich fühle mich stark dadurch. Nicht nur im Moment des Schneidens, in dem ich den Schmerz ertragen und den natürlichen Drang, Schmerzen zu vermeiden, überlisten kann. Auch hinterher, wenn im Umgang mit anderen jederzeit das Risiko besteht, dass es entdeckt wird. Wenn jemand durch die Kleidung unbewusst die Wunden und Narben berührt, bin ich stark genug, um mir nichts anmerken zu lassen. Ich bin stark genug, dieses Geheimnis zu tragen und zu bewahren. 

Außerdem beruhigt es mich. Das Blut, die offene Haut. Die Narben zu spüren, die Krusten abzukratzen. Ich kann mich darauf zu 100% konzentrieren und alles andere wird unwichtig." (Clara - seelenkummer.de)


Sie spricht mir aus dem Herzen. Was mir die Magersucht damals gegeben hat, gibt mir das Verletzen heute. Ehrlich gesagt, wünsche ich mir die alte Essstörung zurück. Aber mein Körper hat gelernt. 

...and pretending everything is cool...

...when you know you'll explode any minute.

...I can get a hundred hours of sleep and still feel tired...





Freitag, 5. Oktober 2018

The most beautiful day - der geilste Tag



"Schau in den Spiegel. Darin siehst du den einzigen Menschen, der dein Leben ändern kann."

Samstag, 22. September 2018

Empty is good. Empty is strong.

At the moment I'm not strong enough. FUCK.

Sonntag, 16. September 2018

Montag, 3. September 2018

Kontrolle.

"Das Problem ist nicht das Problem. Es ist die Einstellung zum Problem, verstehst du?"


Ich glaube, ich will gar nicht, dass es gut wird. Weil ich dann nichts mehr habe, über das ich die Kontrolle habe. Meine Essstörung ist weg. Ich bin nicht mehr dünn. Da ist jetzt keine Magersucht mehr. Beim Binge Eating verliere ich die Kontrolle. 
Vermutlich suche ich deshalb etwas anderes, was mir Macht gibt. Und irgendwie will ich nicht, dass es gut wird. Ich will nur wieder dünn sein. Aber das geht nicht mehr so leicht, wie früher. Mein Körper kennt das jetzt. Und wehrt sich mit allen Mitteln dagegen. Bunkert jedes Gramm. Und ich werde dicker.


"Mir ging es nur um Kontrolle. Über mein Leben, meinen Körper, meine Gefühle."
—Marigold, 17

"Ich wünschte, die Leute würden aufhören, Selbstverletzung als Zeichen von Schwäche zu sehen." Personen, die sich selbst verletzen, sind nicht schwach. Sie waren einfach nur zu lange stark."
—Jenny, 23

Ich weiss nicht, wie es weitergehen soll. Ich habe so keine Lust mehr. Jeden Tag sind da diese Gedanken, wie andere Leute das machen. Wie sie sich auf das Leben freuen können. Jeden Tag sind da meine eiversüchtigen Blicke, auf alle, die eine normalschlanke/dünne Figur haben. Ich wünsche mir nichts mehr, als so auszusehen.
Die Möglichkeit, mit jemandem darüber zu sprechen, habe ich ausgeschlossen. Nach der letzten Erfahrung werde ich das nicht mehr wagen. Ständig versuche ich mir selbst zu beweisen, dass ich wertvoll bin. Dass ich Ziele erreichen kann. Laufe um mein Leben. Und scheitere. Bleibe stehen. Will aufgeben. Kämpfe mich dann aber doch wieder ins Ziel. Nur, um festzustellen, dass der ganze Kreislauf wieder von vorne startet.

Dienstag, 14. August 2018

Searching for a place to be free.

Es fühlt sich manchmal an, als wäre ich eine Hülle. Eine leere, teilnahmslose Hülle. Ich versuche, gegen Aussen normal zu wirken. Aber es fühlt sich alles so falsch an. Es ist mir alles so egal. Ich höre zu, spreche mit und denke gleichzeitig, wie unnötig ich das alles finde.
Ich wünsche mir einfach einen Ort, wo ich diese Gedanken nicht habe. Wo ich für einmal das tue, womit ich glücklich bin. Wo ich einen Sinn sehe.

Ich frage mich, ob es anderen Menschen auch so geht. Ob sie sich manchmal auch wünschen, einfach weg zu sein. Weg - Tot - oder was auch immer. Aber man weiss ja nicht, wie es dann wäre. Vielleicht würde ich dann zurückdenken und mir Vorwürfe machen, mein Leben nicht geschätzt zu haben.

So ist es aber nicht. Ich schätze mein Leben. Sehr. Ich würde gerne den Menschen, die nicht so viel Glück und Geborgenheit haben, einen Teil davon abgeben. In meinem Kopf ist wie ein Schalter, der noch nicht umgelegt wurde. Der Schalter, der mir aufzeigt, dass ich im Moment lebe. Es geniessen soll. Nicht zu ernst nehmen. Der Schalter, der mich wach macht. Die Lebensfreude gibt. Sinn.

Vielleicht gibt es diesen Schalter ja wirklich? Ich muss ihn nur noch finden.
Und vielleicht sind es einfach die Synapsen im Kopf. Die Nichts weiterleiten. Vielleicht brauchen manche Menschen einfach Antidepressiva um glücklich zu sein...?!

"They say home is where the heart is
but my heart is wild and free
So am I homeless
Or just heartless?
Did I start this?
Did it start me?
They say fear is for the brave
For cowards never stare it in the eye
So am I fearless to be fearful
Does it take courage to learn how to cry
So many winding roads
So many miles to go
and oh..
Oh they say love is for the loving
Without love maybe nothing is real
So am I loveless or do I just love less
Oh since love left
I have nothing left to fear
So many winding roads
So many miles to go
When I start feeling sick of it all
It helps to remember I'm a brick in a wall
who runs down from the hillside to the sea
when I start feeling that it's gone too far..."
 (Home- Passenger)

Sonntag, 24. Juni 2018

Letztendlich treffe ich die Entscheidung.

Die Entscheidung, zu essen.
Die Entscheidung, mich danach unsagbar zu hassen, weil ich so vollgegessen bin.

Letztendlich entscheide ich, wie ich mich fühle. Wie ich mich wahrnehme. Wie ich in meinen Tag starte.

Ich entscheide. Ich entscheide, dass ich lebe. Was ich arbeite. Wie wichtig mir etwas ist.

Ich bin eine kleine Stecknadel in einem riesigen Heuhaufen. Es interessiert niemanden, was ich tue. Für mich selbst muss es stimmen. Ich will mein Leben geniessen. Will mich wohl und zufrieden fühlen in meinem Körper. Attraktiv. Sexy. Ich will meinen alten Körper zurück. Zumindest einen Teil davon. Ich will von anderen Menschen wieder wahrgenommen werden. Stolz auf mich sein, dass ich es geschafft habe. Durchgehalten habe.

Es ist mir egal, wie krank es ist. Aber es geht mir nicht besser im Moment. Den einzigen, denen es besser geht, sind all' die Leute, die jetzt das Gefühl haben, dass ich gesund bin. Aber nur, weil ich jetzt laut BMI übergewichtig bin und "gesund" aussehe, heisst das noch lange nicht, dass das auch so ist. Ich bin ständig müde. Deprimiert. Kann mich nicht im Spiegel ansehen. Hasse dieses Fett an meinem Körper. Und seit mehr als 5 Jahren versuche ich, das zu akzeptieren und lebe damit. Nur, weil ich dachte, dass ich mich irgendwann in diesem Körper wohl fühlen würde.
Schade, dass das nicht geklappt hat. Schade, um die Anstrengung. Die Tränen. Den Kampf. Den Hass. Die Verletzungen.
Ich weiss, dass es falsch ist, meinen Körper jetzt wieder zu verändern zu versuchen. Aber wenn die eine Möglichkeit nach so langer Zeit nicht funktioniert hat, muss man vielleicht eine andere ausprobieren.

Ich will wieder stolz auf mich sein. Shoppen gehen. Mich schön fühlen. Schneller rennen können. Zerbrechlich sein. Es allen zeigen.

Montag, 18. Juni 2018

feeling scared.

Sometimes I have that feeling. I'm feeling scared. Scared of life. Scared of my job. Scared of all the expectations.

And I can't explain why exacty...

Mittwoch, 16. Mai 2018

"Es wär schön blöd, nicht an Wunder zu glauben" Wincent Weiss



Ich bin gerade glücklich. Einfach nur so. Und ich geniesse es. Trotz Regen. Trotz Fressen. Ich bin glücklich :)